08 Feb

Individuelle Schriften 1 – Projektinformation

Schriften – Fonts – gibt es im Web massenweise. Zum freien Download oder kostenpflichtig.

Werten Sie Ihre Grafiken und Visualisierungen mit meinen ausgefallenen Handlettering-Kreationen auf. Ich erstelle auf Wunsch (und ohnehin regelmäßig) neue Sets und gestalte Ihnen Schriftelemente für Grafiken, Poster, Flyer, PDF’s.

Die Schriften werden handgezeichnet mit Tinte oder Aquarell, eingescannt und digital weiter verarbeitet.

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19 Jan

Buchrezension: Visuelle Meetings

Das Belegexemplar des mitp-Verlages verlose ich unter Interessenten. Dafür einfach den Artikel bzw. das Posting in den Social Networks bis zum 31.1.2016 auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram teilen mit dem Hashtag #verlosungVM und nicht vergessen, mich zu taggen.

 

David Sibbet: Visuelle Meetings – Meetings und Teamarbeit durch Zeichnungen, Collagen und Ideen-Mapping produktiver gestalten

David Sibbet ist zumindest allen bekannt, die sich mit Change-Management in großen Systemen beschäftigen. Apple und HP profitierten in den vergangenen Jahrzehnten von seiner Arbeit genauso wie verschiedene Stiftungen und gemeinnützige Organisationen. Mit seiner Beratungsfirma The Grove Consultants arbeitet er seit Anfang der 80er Jahre im Bereich Visual Literacy. Kreativität in der Kommunikation sieht David Sibbet als wirkungsvolles Mittel in einer zunehmend komplexer werdenden Welt.

Das Buch “Visual Meetings” erschien 2010 erstmalig und wurde schon im Folgejahr ins Deutsche übersetzt. Gegliedert ist es in fünf Kapitel, deren Inhalte ich kurz vorstellen will.

1. Stellen Sie sich vor… Meetings wären wirklich lustig UND produktiv!

Zunächst plaudert Sibbet ein bisschen aus dem Nähkästchen und schildert den Ablauf einer Leadership Expedition, die er 1985 für die neue Apple University entwickelte. Schon hier zeigt sich seine Liebe zum Storytelling, die man bei allen visuell Arbeitenden findet. Im Anschluss erläutert er, wie sich aufgrund dieser Erfahrungen bestimmte Muster herauskristallisierten: daß Menschen, die visuell begleitet werden, Prozesse besser nachvollziehen, andere Fragen stellen, Informationen besser speichern und Muster leichter erkennen. Wichtig scheint ihm außerdem, Meetingziele im Vorfeld zu visualisieren, um Teilnahmewilligkeit, Engagement und Interaktion zu fördern.

Schließlich geht Sibbet noch darauf ein, dass wir Menschen von Kind an als erstes die visuelle Sprache benutzen und zeigt viele einfache Übungen auf, um diese bei Erwachsenen meist verschütteteten Kenntnisse zu reaktivieren. Ein kleines 1 x 1 an Formen, Linien und Strichmännchen wird zur Verfügung gestellt wie auch Tipps für das Arbeiten an großformatigen Charts und in Notizbüchern. Ergänzt werden diese Techniken durch Methoden zur Gliederung und durch diverse Beispiele für Einsatzszenarien.

2. Gruppen beteiligen & Bezug aufbauen – Warum visuelles Zuhören wirkungsvoll (& einfach) ist

Im zweiten Abschnitt geht es zuerst vertiefend um das Aktivieren durch den Beziehungsaufbau zu den Anwesenden und die Rolle des aktiven Zuhörens. Danach folgt ein Kapitel zum visuellen Präsentieren und eins zum Beraten und Verkaufen mittels Visualisierung “auf der selben Tischseite”. Die folgenden beiden Kapitel beschäftigen sich mit dem Einsatz von Haftnotizen, Collage-Techniken und Bildkarten.

3. Grafiken für visuelles Denken – Ideen-Mapping & Mustererkennung

Im dritten Abschnitt zieht Sibbet alle Register aus seinem Wissen in der Organisationsberatung und dem Change Management. Es geht im Kern darum, wie man Gruppen dazu bringt, aus Prozessen auch tatsächlich gewinnbringende Erkenntnisse zu ziehen. Dafür stellt er zunächst das Group Graphics Keyboard vor, ein von Grove entwickeltes Tool, dass die “Grammatik der visuellen Sprache” darstellt. Poster, Listen, Gruppen, Raster, Diagramme, Zeichnungen und Mandalas erfüllen in diesem Modell bestimmte Rollen. Danach folgen praktische Anwendungsbeispiele.

Weiter geht es dann mit Techniken wie Mindmapping, visueller Planung, Breakoutgruppen, Galeriespaziergängen, Dokumentationen und Berichten mittels Fotografie sowie Webkonferenzen.

4. Grafiken für die Umsetzung – Visuelle Hilfsmittel für Teams, Projekte & Ergebnisse

Der vierte Abschnitt geht vor allem auf verschiedene Szenarien ein: Wie fördert man Teamleistung? Wie befeuert man die Entscheidungsfindung? Wie prüft man mit visuellen Mitteln Schritte im Rahmen von Projektmanagement? Wie moderiert man Innovationsprozesse? Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es im Bereich von Schulung und Workshop?

5. Die Fäden zusammenlaufen sehen – Tools für die ernsthaft Interessierten

Die Überschrift ist ein kleines bisschen “frech” – auf jeden Fall erhält man hier noch einmal ein gerütteltes Maß an Gründen und “Ermahnungen”, dass man sich selbst gut aus- und weiterbilden beziehungsweise vorbereiten muss, um mit visuellen Techniken zu arbeiten. Enthalten ist in diesem Abschnitt auch der Hinweis auf die Digitale Welt und ihre Möglichkeiten, die ja bereits offensichtlich dazu beitragen, dass sich die moderne Arbeitswelt rasant verändert – und somit auch die Form und Umsetzung von Meetings. Hinweise auf diverse Netzwerke, Literaturvorschläge und ein Glossar schließen das Buch.

Fazit

Das Querformat von 24,0 x 17.0 cm erlaubt ein Layout, in dem der Text “innen” an der Bindekante sitzt während “außen” am Rand Platz für Scribbles, Zeichnungen und Infokästen ist. Die Texte sind gut gegliedert mit Absätzen und Zwischenüberschriften – einzig stört mich die Wahl einer doch sehr kleinen, hauchdünnen Serifen-Schrift, die ich als nicht so angenehm zu lesen empfand.

Inhaltlich ist das Buch rundum gelungen, obwohl ich persönlich auf einige der Erfahrungsgeschichten und viele theoretische Erläuterungen hätte verzichten können. Eine klarere Trennung von Theorie und Praxis hätte ich bevorzugt.

Für das praktische Arbeiten mit dem Buch empfiehlt es sich, gleich Post-it-Streifen an die Stellen zu setzen, die sich mit konkreten Übungen befassen. Man muss das Buch übrigens nicht chronologisch “lesen” sondern kann sich gut die Themen und Methoden heraussuchen, die man selbst gerade braucht.

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David Sibbet: Visuelle Meettings – Meetings und Teamarbeit durch Zeichnungen, Collagen und Ideen-Mapping produktiver gestalten

mitp-Verlag, 1. Auflage, 2011

288 Seiten, 29,95, broschiert

Bestellung über den Verlag: http://www.mitp.de/Business-Marketing/Sketchnotes/Visuelle-Meetings.html

Amazon Link http://www.amazon.de/Visuelle-Meetings-Zeichnungen-Ideen-Mapping-produktiver/dp/3826691075

 

02 Dez

Flipboard für das Selbstmarketing – mehr als ein Social News Magazin

Ein Blog, eine Facebook-Fanpage und ein Twitter-Account sind gängig, um die eigenen (Design-)Arbeiten zu zeigen und potenzielle Neukunden anzusprechen. Man kann aber auch ein Social News-Magazin wie Flipboard für das Selbstmarketing einsetzen.

Was ist Flipboard?

Der Name enthält den ersten Hinweis: to flip bedeutet Umblättern. Flipboard sammelt Inhalte aus den Sozialen Netzwerken und von Partner-Websites und bietet sie in Magazinform zum Blättern an. Man kann Flipboard im Browser nutzen und es gibt Apps für mobile Devices. Je nach Endgerät ist das Blättern mit verschiedenen Wisch-Bewegungen zu bewerkstelligen – sieh dir dazu diese Sketchnote genauer an.

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Unter den englischsprachigen Partnern finden sich Namen wie The Guardian, Business Insider, Cosmopolitan,  Associated Press, The Telegraph, People Magazin, Washington Post und viele mehr. Aber auch die deutschen Partner sind namhaft: Der Spiegel, Geo, Zeit Online, sueddeutsche.de, Vice, wired.de, krautreporter.de und weitere.

Eigene Netzwerke verbinden

Über den Browser hat man inzwischen nicht mehr die Funktionalität wie früher, aber in den Apps für Android und iOS kann man verschiedene eigene Accounts von Twitter, Google Plus, Facebook, Flickr, Instagram, Tumblr, Youtube und auch den Google Reader verbinden. Letzterer existiert ja nicht mehr, wer ihn aber früher genutzt hat, kann externe Feed-Reader mit den noch vorhandenen Google Reader-Daten verbinden. Ganz bequem, um abonnierte Feeds zu bestimmten Themen in Magazinform zu lesen – zum Beispiel branchenrelevante News zu Sketchnotes, Design und Fotografie.

Über die verbundenen Accounts folgt man quasi den eigenen Streams, zum Beispiel kann man für Google Plus auswählen, ob man News aus allen Kreisen, den eigenen Posts oder einer von Flipboard getroffenen Vorauswahl lesen möchte. Gleiches gilt auch für Twitter, dort wählt man zwischen eigenen Tweets, Favoriten oder News aus der Timeline.

Magazinen folgen und Magazine erstellen

Flipboard macht es einem insofern “leicht”, interessante Themen zu finden, als dass es eine Art Content Guide anbietet. Im Bereich “Mehr entdecken” werden Magazine zu verschiedenen Kategorien empfohlen: von “Neu & Bemerkenswert” über “Von unseren Lesern” bis hin zu Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Sport, Reise, Mode, Lokales und und und.

Die Auswahl

Außerdem kann man Personen folgen beziehungsweise den kuratierten Sammlungen, die diese in Form von Magazinen erstellen. Beispiele sind mein eigenes Doodles & Sketchnnotes Magazin, das Sketchnote Magazin von Mauro Toselli und das Creative Life Magazin von The New Yorker. Ein weiteres schönes Beispiel ist das Magazin Gestalten ist Denken, das immerhin fast 300 Follower und über 1000 Aufrufe hat.

Das Übertragen in eigene Magazine erfolgt übrigens über eine Schaltfläche, die in jeden einzelnen Beitrag integriert ist. Mit dem Plus-Zeichen öffnet sich ein Pop-Up Fenster, über das man einen Artikel in ein eigenes Magazin “flippt”.

Am Anfang braucht man etwas Geduld, um die Inhalte und Personen zu finden, die für einen selbst interessant sind. Das Schöne ist aber: man kann abends auf dem Sofa zehn Minuten über das Smartphone oder Tablet den Content durchgehen und ein paar Artikel oder Bilder in ein eigenes Magazin sortieren. Ein kleiner Task im Rahmen des Selbstmarketings, wie es auch in diesem Artikel auf achtungdesigner.de empfohlen wird.

Selbstmarketing

Warum ist es sinnvoll, Flipboard im Rahmen des Selbstmarketings einzusetzen?

  • Du hast Zugriff auf viele verschiedene Quellen aus deinen eigenen Social Media Streams
  • Du kannst neue themenrelevante Quellen finden
  • Du kannst bequem kuratieren zu deinem Schwerpunktthema
  • Die Darstellung in Magazinform ist optisch gefällig und benutzerfreundlich
  • Du kannst eigene Arbeiten zeigen und deine Blogartikel promoten
  • Du kannst andere einladen, ein Magazin mit zu kuratieren
  • Du kannst andere einladen, deine kuratierten Inhalte zu kommentieren
  • Du kannst mehr Reichweite a) generell oder b) im Rahmen eines bestimmten Projektes erzielen
  • Du kannst aus Flipboard heraus wiederum in die Sozialen Netzwerke teilen
  • Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen
  • Die Plattform ist sehr bekannt in Deutschland und anderen Ländern

Fazit

Flipboard ist sicher nicht als Marketing-Tool erdacht worden, kann aber in Verbindung mit anderen Maßnahmen vor allem im Bereich Social Media als ein kleiner Baustein in einem Maßnahmen-Mix eingesetzt werden. Gerade für Branchen, die mit visueller Ästhetik arbeiten, ist das Magazin-Layout sehr vorteilhaft. Außerdem ist der Aufwand relativ gering und die App lässt sich recht intuitiv bedienen.

 

23 Okt

Mobile Tools – Projektinformation

Das Buch “Social goes Mobile – Kunden gezielt erreichen“ erschien im November 2015. Es richtet sich an Entscheider und Mitarbeiter in Unternehmen, die Social Media Aktivitäten haben oder planen, sie künftig einzusetzen. 13 Experten aus Social Media und Mobile haben hierfür Artikel verfasst.

Der Titel meines Artikels als Expertin für Social Media Marketing lautet „Tools, Tools, Tools! Mobile oder lieber nicht?“. Darin versuche ich grundsätzliche Empfehlungen zu geben, wie man bei der Auswahl von Tools für verschiedene Anwendungszwecke und unter veränderlichen Voraussetzungen vorgeht. Natürlich ist die Frage auch: braucht man eine mobile Version?

Für diesen Artikel habe ich zwei Illustration selbst angefertigt, die wohl für sich sprechen und nicht näher erklärt werden müssen. Zur Technik: digital gezeichnet in Adobe Ideas.

Mobiles-Tool2

Mobiles-Tool

23 Okt

Microsoft @ #smwhh16 – Projektinformation

Microsoft Germany hat bei mir drei Live-Sketchnotes für Vorträge in Auftrag gegeben, die auf der Social Media Week Hamburg im Frühjahr 2016 angeboten wurden.

Hier sind die Ergebnisse.

Technologie schluckt Zeitfresser

Event: http://socialmediaweek.org/hamburg/events/technologie-schluckt-zeitfresser-familienleben-im-wandel/

Technologie schluckt Zeitfresser

Technologie schluckt Zeitfresser

Digital Workstyle im Mittelstand

Event: https://socialmediaweek.org/hamburg/events/digital-workstyle-im-mittelstand-eine-menschliche-zukunft-der-arbeitswelt/

Digital Workstyle im Mittelstand

Digital Workstyle im Mittelstand

Auf der Suche nach dem Digital in Teilhabe

Event: https://socialmediaweek.org/hamburg/events/auf-der-suche-nach-dem-digital-teilhabe/

Auf der Suche nach dem Digital in Teilhabe 1

Auf der Suche nach dem Digital in Teilhabe 1

Auf der Suche nach dem Digital in Teilhabe 2

Auf der Suche nach dem Digital in Teilhabe 2