20 Mai

Leuchtfeuer40-MOOC – Projektinformation

Seit Jahren bin ich Influencer in der ununitv/FLOWCAMPUS Community. In diesem Rahmen bringe ich meine Visualisierungskenntnisse auf vielfältige Weise ein.

Dort biete ich zum Beispiel den Online-Kurs für Sketchnoting-Basics an und habe im Frühjahr 2016 die Input-Videos aus dem MOOC zur Arbeit 4.0 in Form von Sketchnotes festgehalten.

Für den zweiwöchigen MOOC Leuchtfeuer 4.0 habe ich als offizielle Unterstützerin Icons, Badges, eine Kopfgrafik und Sketchnotes erstellt. In dem MOOC geht es um „Regionale Bildung & Arbeit 4.0“.

Technik: Digitales Sketchnoting mit dem WACOM Cintiq 13 Zoll. Programme: Autodesk Sketchbook Pro und Adobe Photoshop.

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19 Jan

Buchrezension: Visuelle Meetings

Das Belegexemplar des mitp-Verlages verlose ich unter Interessenten. Dafür einfach den Artikel bzw. das Posting in den Social Networks bis zum 31.1.2016 auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram teilen mit dem Hashtag #verlosungVM und nicht vergessen, mich zu taggen.

 

David Sibbet: Visuelle Meetings – Meetings und Teamarbeit durch Zeichnungen, Collagen und Ideen-Mapping produktiver gestalten

David Sibbet ist zumindest allen bekannt, die sich mit Change-Management in großen Systemen beschäftigen. Apple und HP profitierten in den vergangenen Jahrzehnten von seiner Arbeit genauso wie verschiedene Stiftungen und gemeinnützige Organisationen. Mit seiner Beratungsfirma The Grove Consultants arbeitet er seit Anfang der 80er Jahre im Bereich Visual Literacy. Kreativität in der Kommunikation sieht David Sibbet als wirkungsvolles Mittel in einer zunehmend komplexer werdenden Welt.

Das Buch “Visual Meetings” erschien 2010 erstmalig und wurde schon im Folgejahr ins Deutsche übersetzt. Gegliedert ist es in fünf Kapitel, deren Inhalte ich kurz vorstellen will.

1. Stellen Sie sich vor… Meetings wären wirklich lustig UND produktiv!

Zunächst plaudert Sibbet ein bisschen aus dem Nähkästchen und schildert den Ablauf einer Leadership Expedition, die er 1985 für die neue Apple University entwickelte. Schon hier zeigt sich seine Liebe zum Storytelling, die man bei allen visuell Arbeitenden findet. Im Anschluss erläutert er, wie sich aufgrund dieser Erfahrungen bestimmte Muster herauskristallisierten: daß Menschen, die visuell begleitet werden, Prozesse besser nachvollziehen, andere Fragen stellen, Informationen besser speichern und Muster leichter erkennen. Wichtig scheint ihm außerdem, Meetingziele im Vorfeld zu visualisieren, um Teilnahmewilligkeit, Engagement und Interaktion zu fördern.

Schließlich geht Sibbet noch darauf ein, dass wir Menschen von Kind an als erstes die visuelle Sprache benutzen und zeigt viele einfache Übungen auf, um diese bei Erwachsenen meist verschütteteten Kenntnisse zu reaktivieren. Ein kleines 1 x 1 an Formen, Linien und Strichmännchen wird zur Verfügung gestellt wie auch Tipps für das Arbeiten an großformatigen Charts und in Notizbüchern. Ergänzt werden diese Techniken durch Methoden zur Gliederung und durch diverse Beispiele für Einsatzszenarien.

2. Gruppen beteiligen & Bezug aufbauen – Warum visuelles Zuhören wirkungsvoll (& einfach) ist

Im zweiten Abschnitt geht es zuerst vertiefend um das Aktivieren durch den Beziehungsaufbau zu den Anwesenden und die Rolle des aktiven Zuhörens. Danach folgt ein Kapitel zum visuellen Präsentieren und eins zum Beraten und Verkaufen mittels Visualisierung “auf der selben Tischseite”. Die folgenden beiden Kapitel beschäftigen sich mit dem Einsatz von Haftnotizen, Collage-Techniken und Bildkarten.

3. Grafiken für visuelles Denken – Ideen-Mapping & Mustererkennung

Im dritten Abschnitt zieht Sibbet alle Register aus seinem Wissen in der Organisationsberatung und dem Change Management. Es geht im Kern darum, wie man Gruppen dazu bringt, aus Prozessen auch tatsächlich gewinnbringende Erkenntnisse zu ziehen. Dafür stellt er zunächst das Group Graphics Keyboard vor, ein von Grove entwickeltes Tool, dass die “Grammatik der visuellen Sprache” darstellt. Poster, Listen, Gruppen, Raster, Diagramme, Zeichnungen und Mandalas erfüllen in diesem Modell bestimmte Rollen. Danach folgen praktische Anwendungsbeispiele.

Weiter geht es dann mit Techniken wie Mindmapping, visueller Planung, Breakoutgruppen, Galeriespaziergängen, Dokumentationen und Berichten mittels Fotografie sowie Webkonferenzen.

4. Grafiken für die Umsetzung – Visuelle Hilfsmittel für Teams, Projekte & Ergebnisse

Der vierte Abschnitt geht vor allem auf verschiedene Szenarien ein: Wie fördert man Teamleistung? Wie befeuert man die Entscheidungsfindung? Wie prüft man mit visuellen Mitteln Schritte im Rahmen von Projektmanagement? Wie moderiert man Innovationsprozesse? Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es im Bereich von Schulung und Workshop?

5. Die Fäden zusammenlaufen sehen – Tools für die ernsthaft Interessierten

Die Überschrift ist ein kleines bisschen “frech” – auf jeden Fall erhält man hier noch einmal ein gerütteltes Maß an Gründen und “Ermahnungen”, dass man sich selbst gut aus- und weiterbilden beziehungsweise vorbereiten muss, um mit visuellen Techniken zu arbeiten. Enthalten ist in diesem Abschnitt auch der Hinweis auf die Digitale Welt und ihre Möglichkeiten, die ja bereits offensichtlich dazu beitragen, dass sich die moderne Arbeitswelt rasant verändert – und somit auch die Form und Umsetzung von Meetings. Hinweise auf diverse Netzwerke, Literaturvorschläge und ein Glossar schließen das Buch.

Fazit

Das Querformat von 24,0 x 17.0 cm erlaubt ein Layout, in dem der Text “innen” an der Bindekante sitzt während “außen” am Rand Platz für Scribbles, Zeichnungen und Infokästen ist. Die Texte sind gut gegliedert mit Absätzen und Zwischenüberschriften – einzig stört mich die Wahl einer doch sehr kleinen, hauchdünnen Serifen-Schrift, die ich als nicht so angenehm zu lesen empfand.

Inhaltlich ist das Buch rundum gelungen, obwohl ich persönlich auf einige der Erfahrungsgeschichten und viele theoretische Erläuterungen hätte verzichten können. Eine klarere Trennung von Theorie und Praxis hätte ich bevorzugt.

Für das praktische Arbeiten mit dem Buch empfiehlt es sich, gleich Post-it-Streifen an die Stellen zu setzen, die sich mit konkreten Übungen befassen. Man muss das Buch übrigens nicht chronologisch “lesen” sondern kann sich gut die Themen und Methoden heraussuchen, die man selbst gerade braucht.

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David Sibbet: Visuelle Meettings – Meetings und Teamarbeit durch Zeichnungen, Collagen und Ideen-Mapping produktiver gestalten

mitp-Verlag, 1. Auflage, 2011

288 Seiten, 29,95, broschiert

Bestellung über den Verlag: http://www.mitp.de/Business-Marketing/Sketchnotes/Visuelle-Meetings.html

Amazon Link http://www.amazon.de/Visuelle-Meetings-Zeichnungen-Ideen-Mapping-produktiver/dp/3826691075

 

23 Okt

Microsoft @ #smwhh16 – Projektinformation

Microsoft Germany hat bei mir drei Live-Sketchnotes für Vorträge in Auftrag gegeben, die auf der Social Media Week Hamburg im Frühjahr 2016 angeboten wurden.

Hier sind die Ergebnisse.

Technologie schluckt Zeitfresser

Event: http://socialmediaweek.org/hamburg/events/technologie-schluckt-zeitfresser-familienleben-im-wandel/

Technologie schluckt Zeitfresser

Technologie schluckt Zeitfresser

Digital Workstyle im Mittelstand

Event: https://socialmediaweek.org/hamburg/events/digital-workstyle-im-mittelstand-eine-menschliche-zukunft-der-arbeitswelt/

Digital Workstyle im Mittelstand

Digital Workstyle im Mittelstand

Auf der Suche nach dem Digital in Teilhabe

Event: https://socialmediaweek.org/hamburg/events/auf-der-suche-nach-dem-digital-teilhabe/

Auf der Suche nach dem Digital in Teilhabe 1

Auf der Suche nach dem Digital in Teilhabe 1

Auf der Suche nach dem Digital in Teilhabe 2

Auf der Suche nach dem Digital in Teilhabe 2

 

23 Okt

Time for Buzz – Projektinformation

Das Prinzip ist entlehnt aus der Fotoszene, in der Referenz-Fotoprojekte auf TFP-Basis organisiert werden. TFP heißt Time for Pictures. Fotograf, Model, Make-up Artist und Stylist bezahlen einander nicht – alle Beteiligten eines Shootings dürfen die Ergebnisse stattdessen für Referenzmappen und Portfolios nutzen.

Die Webseite der „Digiheads“ beruht auf dem gleichen Prinzip – hier heißt es allerdings TFB Time for Buzz. Buzz steht für Aufmerksamkeit und Reichweite. Alle Beteiligten brachten ihre Kenntnisse und Fähigkeiten mit ein, um die Shootings, die Dokumentation und die Webseite gemeinsam aufzubauen. Jeder Beteiligte erhielt hinterher seinen Platz auf der Seite, um sich und sein berufliches Werken auf persönliche Weise darzustellen.

Material: Fineliner und Marker

time for buzz

 

02 Nov

143 Visuals – To inspire you to take action

Live-Interview with Scott Torrance about his 143 Visuals collection on August 26th 2014

The guest

Scott Torrance is founder of Flux Insights – a niche digital agency helping individuals and businesses to establish and grow their online visible expertise. He recently published an e-book with the title 143 Visuals – To inspire you to take action.

The topic

“In a world where doodling is frowned upon, there are a few people flying the flag. We will only get better by practising a lot, exposing our work, learning from each other”. These words from the introduction to the 143 Visuals collection are our base to discuss on the importance of visualisation.

The (basic) questions

  • What is shown in the 143 Visuals?
  • What was the motivation to publish this collection?
  • What is the difference between doodling and sketchnoting?
  • How can visualisation enrich personal/work/business processes?
  • What kind of benefit does doodling/sketchnoting/visual note-taking bring?

Moderation

Andrea Brücken is communication expert, moderator of several live-interviews concerning visual literacy, member of the fabulous #todaysdoodle crew on twitter and contributor of the 143 Visuals. At the beginning of september she offers the first german online-workshop on sketchnoting basicson ununi.TV.

International audience might find it helpful to have a look at http://ununi.tv/de/about where we explain this modern german educational network in english.

You can ask questions to Scott Torrance during the interview on twitter via the hashtag#ununitv or with the Question & Answer tool on the Google+ event page

The session will take place at 12:45 pm MESZ!

The interview will be recorded and published on the ununi.TV-channel at Youtube.

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